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Vorgänger


Lissy

Strolchi, Daggi, Bulli (v.o.), Aug.1991

Im Sommer 1991 sorgte unsere Hundedame für ungeplanten Nachwuchs, den Vater hat sie sich natürlich selbst ausgesucht. Vermutlich ist sie mit dem Wolfspitzrüden durchgebrannt, der jedes Mal geduldig Tag und Nacht vor unserem Tor Wache gehalten hat.

Bei Welpen geriet Lissy jedes Mal regelrecht in Verzückung und während einer Scheinträchtigkeit waren ihr sogar aus dem "Nest" gefallene Katzenkinder recht. Dieses kleine Unglückswürmchen hat sie sofort adoptiert, die Mutterfreuden währten aber nicht lang, denn nach 14 Tagen hat sie das Kleine eines Nachts erdrückt.

Asco

Asco

Möser, Frühjahr 2000

Zu Beginn des Jahres 2000 hatten wir meinen Vater davon überzeugt, einen zweiten Hund anzuschaffen. Eigentlich sollte es ein Kleiner sein, aber als wir Asco das erste Mal in seinem Tierheimzwinger sahen und in die traurigen Beagleaugen blickten, war sofort klar: Der oder keiner!

Asco war ein ganz zauberhaftes Kerlchen, aber äußerst ungestüm und brauchte dringend etwas Erziehung. So kamen wir zum Hundesport.

Bei Lissy war es ebenfalls Liebe auf den ersten Blick. Die alte Dame war immerhin schon fast 12, aber der Jungspund von gerade einem Jahr hat sie noch einmal jung werden lassen. Die beiden waren ein Herz und eine Seele und tollten wie Halbwüchsige durch den Garten. Nur beim Fressen hörte die Freundschaft auf!

Asco

Frankreich, Aug. 2000

Asco war ein lustiger Bursche, aber leider auch ein Unglücksrabe. Wegen seines ausgeprägten Jagdtriebes konnte man ihn bald nicht mehr von der Leine lassen. Einmal riss er sich während einer Fahrradtour los, um einen Hasen durchs Kornfeld zu verfolgen. Als er zurückkam, hatte er eine Ähre eingeatmet, die in den Bronchien festsaß und in der Tierklinik mit dem Endoskop entfernt werden musste.

Trotz täglicher Radtouren und zwei Hundeplatzbesuchen in der Woche war Asco nicht ausgelastet, sodass er über den Zaun sprang und allein auf Achse ging. Seine letzte Tour unternahm er am Morgen des 16. November 2000, sein Weg führte in auf die Bundesstraße vor ein Auto.

Ascos plötzlicher Tod hat Lissy das Herz gebrochen. Wenn sie allein war oder sich allein glaubte, saß sie mit Blick auf Ascos Grab - obwohl sie gar nicht wissen konnte, dass er dort begraben liegt - und weinte ganz jämmerlich. Deshalb wollten wir ihr schnell wieder einen neuen Kameraden schenken, sie wollte aber keinen anderen. Nicht einmal ein Welpe, die sie eigentlich so liebte, konnte sie aufmuntern. Sie gab sich völlig auf, innerhalb von drei Monaten hatte sie schlechte Leber- und Bauchspeicheldrüsenwerte, ihre Herzprobleme nahmen drastisch zu, sie bekam Bauchwassersucht. Im Februar 2001 mussten wir sie einschläfern lassen, um ihr weiteres Leiden zu ersparen.